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Badezimmer Belastungsquellen

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Badezimmer: Unterschiedliche Belastungen im Wasser

Im Bad kann das Wasser aus dem Waschbecken [A] und aus der Dusche [B] belastet sein. Trotz gleicher Wasserquelle gelten die Dusche und ein normaler Wasserhahn als unterschiedliche Belastungsquellen. Grund liegt hierfür im Material und in der Funktionsweise sowie Nutzung. Duschköpfe bestehen im Schlauch und an Ihrem Ausgang häufig aus Kunststoffen. Beim Ausströmen wird Wasser fein zerstäubt und beim Duschvorgang geplant Wasser an den ganzen Körper sowie durch die Mikrotropfenbildung auch in die Atemwege. Beim normalen Wasserhahn sitzt meist ein Strahlsieb am Ausgang (Perlator). Durch das Strahlsieb oder den Strahlregler spritzt das Wasser nicht zufällig umher, sondern der Wasserhahn bildet einen gut regulierbaren Wasserstrahl. Das Wasser wird selten zum Haare waschen benutzt, aber umso häufiger für Hände und Mund (beim Zähneputzen).

Die Dusche im Badezimmer: Legionellen und andere Keime

Die bekanntesten Wasserkeime aus der Dusche, die zur Gefahr für die Gesundheit werden können, sind die Legionellen. Diese stäbchenförmigen Bakterien sind Verursacher der Legionärskrankheit oder des Pontiac Fiebers. Bei der Legionärskrankheit handelt es sich um eine Lungenentzündung, die im Ausgang bis zum Tod führen kann. Aus der Gefahr, welche durch Legionellen besteht, gilt für viele Mehrfamilienhäuser eine Untersuchungspflicht. Hierbei wird das System auf den Prüfstand gestellt. Proben im Badezimmer direkt an der Dusche bleiben häufig unberücksichtigt. Als Ergänzung zu einer Pflichtuntersuchung oder in der Selbstkontrolle wird die Probenahme und Untersuchung vom Wasser an der Dusche im Badezimmer durchaus empfohlen. Grund hierfür liegt an dem Umstand, dass Legionellen dann gefährlich werden, wenn Sie in die Atemwege gelangen. Durch das Duschen und durch die damit verbundene Verbreitung der Tröpfchen, können Legionellen die Atemwege infizieren.

Der Wasserhahn im Badezimmer: Gesamtkeimzahl durch Strahlsieb

Häufig stammt das Wasser von der Dusche und vom Wasserhahn aus dem gleichen Leitungsstrang. Die Verunreinigungen, die aus der Wasserleitung stammen können, sind also gleich, wenn es um Dusche und Wasserhahn geht. Doch stellt der Wasserhahn selbst eine weitere mögliche Belastungsquelle dar. Insbesondere die Gesamtkeimzahlen sind am Wasserhahn im Badezimmer häufig erhöht. Grund hierfür ist z.B. ein verunreinigter Strahlregler. Hier sammeln sich Ablagerungen aus Kalk und Biofilmen. Wird dieser Perlator nicht regelmäßig gereinigt oder desinfiziert, sind erhöhte Keimzahlen im Wasser die Konsequenz. Neben Keimen und Bakterien kann auch durch das Material des Hahns das Wasser belastet werden. Dies gilt für Wasserhähne sowohl im Bad als auch in der Küche. So kann Nickel als Bestandteil ins Trinkwasser gelangen und Grund für eine Grenzwertüberschreitung darstellen.

Bei Unsicherheiten empfehlen wir die Wahl eines Analysepakets. Hier finden Sie Ihre passende Wasseranalysen!