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Wasserqualität

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Gute Trinkwasserqualität Deutschland

Anforderungen an die Wasserqualität

Trinkwasserqualität DeutschlandIn Deutschland wird die Trinkwasserqualität regelmäßig überprüft. Die Wasserversorger sind verpflichtet das Wasser gemäß der Trinkwasserverordnung analysieren zu lassen. Durch die ständigen Kontrollen stellt man sicher, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. In der Regel kommt das Wasser in Deutschland auch in einwandfreien Zustand an der Hausleitung an.

Doch tauchen in Deutschland immer wieder Beiträge in den Medien auf, in denen verunreinigtes Wasser für Aufsehen sorgt.1 Ob Berichte zu Legionellen, Colibakterien,2 Keime aus der Leitung oder Schwermetalle im Wasser – das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland scheint trotz der Überprüfungen die Gesundheit beeinträchtigen zu können.

 

Wie gelangen Schadstoffe ins Trinkwasser?

Häufig gelangen krankheitserregende Stoffe in der eigenen Hausinstallation ins Trinkwasser. Hier wird das Wasser nicht vom Versorger überprüft, da die Verantwortung beim Eigentümer oder Betreiber liegt. Experten in Deutschland raten daher das heimische Wasser durch eine Analyse überprüfen zu lassen, um mögliche Einträge von Schadstoffe erkennen zu können. Die Trinkwasserqualität in Deutschland ist im Verantwortungsbereich der Wasserversorger oft ohne Beanstandung – im Verantwortungsbereich der Hausbesitzer finden sich häufig die Ursachen von einer schlechten Wasserqualität. Schuld tragen oft die Wasserleitungen in den Häusern. Defekte Leitungen, schlecht gewartete Rohre, poröse Dichtungen oder anderen Mängel im Wassersystem können Ursache für Schwermetalle oder Keime im Trinkwasser sein. Auch der Wasserhahn ist häufig mit Bakterien belastet. Daher sollte zumindest der Strahlregler (Perlator) regelmäßig desinfiziert werden.

Deutschlands Trinkwasserqualität

Die Werte der örtlichen Wasserversorger sind in Deutschland jedem Verbraucher zugänglich. Am Beispiel Berlin3 sieht man, dass die Grenzwerte eingehalten werden, z.B. bei Nitrat unter 0,70 - 4,90 mg/l. Hier liegt der Grenzwert, den die Deutsche Trinkwasserverordnung 2013 (Novellierung) vorgibt bei 50 mg/l. Häufig liegen die tatsächlichen Werte bei den gesundheitsgefährdenden Stoffen weit unter den Grenzwerten für Deutschland. Demnach ist in der Regel die Wasserqualität sehr hoch. Deutschland verfügt über eine gute Infrastruktur hinsichtlich der Wasserversorgung bis zur Zuleitung der einzelnen Häuser. Ergänzende Untersuchungen auf die Wasserqualität in den Häusern, wo die Grenzwerte nicht mehr durch die Wasserwerke kontrolliert werden, sollten daher regelmäßig durchgeführt werden. Hierfür eignet sich eine Analyse zur Eigenkontrolle.

 

Referenzen:

  1. Legionellenbefall in Ulm mit zahlreichen Erkrankten: http://www.ulm.de/politik_verwaltung/legionellen_gutachten_liegt_vor.80061.3076,3571.htm,3571.htm

  2. Colibakterien im Trinkwasser: http://www.stern.de/gesundheit/keime-im-trinkwasser-230000-erfurter-muessen-wasser-abkochen-1855055.html

  3. Wasserwerte für Berlin: Information für Verbraucher: http://www.bwb.de/content/language1/html/631.php

 

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