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Donau Wasserqualität

Schlechte Wasserqualität bei der Donau

Donau WasserqualitätDie Wasserqualität der Donau stand häufig in der Kritik, da Sie viele Schadstoffe transportiert. So ist die Donau, einer der Flüsse, denen man eine relativ hohe Belastung mit Schadstoffen aller Art nachsagt.

Die Donau findet Ihren Ursprung in unterschiedlichen Quellen. Allen voran werden aber die Quellflüsse (Brigach und Breg) in der Nähe von Donaueschingen angeführt. Die Donau führt mit einer Gesamtlänge von 2857 quer durch Mittel- und Südosteuropa, wobei sich die Wasserqualität der Donau zu verschlechtern scheint.1

Der große Einfluss der Zuflüsse auf die Wasserqualität der Donau stellt eine der Ursachen für Schadstoffbelastungen dar. Der Grund für eine recht starke Verschmutzung des zweitgrößten und zweitlängsten Flusses Europas, die immer wieder durch das Prüfen der Wasserqualität festgestellt wird, sind u.a. die Zuflüsse Inn, Save, Drau, Theiß, Pruth, Olt und Sereth. Sie laufen vor ihrer Vereinigung mit der Donau durch zahlreiche osteuropäische Länder, in denen die Umweltproblematik vor allem in Industriegebieten und, bei der wirtschaftlichen Nutzung von Wasser nach wie vor ein großes Problem ist. Wenn der Fluss schließlich ins Schwarze Meer gelangt, wird auch das Schwarze Meer durch die Qualität des Wassers beeinflusst.

Donau und der Einfluss auf die Wasserqualität

Die stetige Kontrolle durch das Prüfen der Wasserqualität des Flusses stellt eine wichtige Aufgabe dar, da die Donau auch Einfluss auf die Grundwasserressourcen nimmt und z.T. zur Trinkwasserversorgung der Anrainergebiete dient. Das Trinkwasser wird in Europa nach sehr einheitlichen Kriterien überprüft, dennoch werden bestimmte Bereiche nicht durch permanente Tests berücksichtigt. Daher ist es sinnvoll, die Trinkwasserqualität im eigenen Heim zu testen. Die Trinkwasserversorger müssen die Wasserqualität nur bis zum Hausanschluss gewährleisten, Verschmutzungen des Trinkwassers treten meist erst hier auf – außerhalb des Verantwortungsbereichs der Wasserversorger.

Die Badewasserqualität der Donau

Zahlreiche Länder liegen an dem Fluss, der über tausend Kilometer Staatsgrenze ist. Die Slowakei, Ungarn, Serbien, Rumänien und auch Kroatien, Bulgarien und Moldawien sowie die Ukraine nutzen die Donau intensiv für ihre Industrie. Besonders in den Großräumen der Großstädte wie unter anderem Bratislava, Vukovar, Smederevo, Russe, Galati und vielen mehr ist die Schwerindustrie angesiedelt, die den Fluss mit Schwermetallen, Nitraten und Nitriten, Pestiziden und Öl verschmutzt. Die Verschmutzungen stammen aus den Fabriken, der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung, aber z.T. auch aus Privathaushalten. Die Wasserqualität der Donau wird in diesen Ländern, in der Nähe dieser Ballungsräume erheblich zum Negativen beeinflusst. Immer häufiger scheint es notwendig die Qualität zu prüfen. Nach wie vor scheint die Badewasserqualität der Donau ungeeignet.²

Fakten zur Donau im Überblick

Quelle:
Zusammenfluss der Quellflüsse: Brigach und Breg

Mündung:
Schwarzes Meer
 
Länge:
2857 km

Nebenflüsse:
Altmühl, Blau, Drau, Enns, Iller, Ilz, Isar, Iskar, Kamp, March, Morava, Naab, Olt, Pruth, Raab, Regen, Riß, Save, Sereth, Theiß, Traun, Waag, Wörnitz

Städte an der Donau:
Belgrad, Bratislava, Budapest,  Ingolstadt, Linz, Novi, Regensburg, Sad, Ulm, Wien


Referenzen

[1] Christian Fridrich:  Donau. Wieser Verlag, Klagenfurt 2012 ISBN 978-3-99029-014-9
[2] Claudio Magris:  Donau. Biographie eines Flusses. Hanser, München und Wien 1988   ISBN 3-446-14970-8 sowie Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
[3] https://www.bmu.de/binnengewaesser/

 

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