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Havel Wasserqualität

Wasserqualität der Havel durch Nebenflüsse beeinträchtigt

Die Wasserqualität der Havel wird regelmäßig geprüft. Entlang ihrer Ufer ziehen sich Badestrände, die der EU-Badegewässerrichtlinie entsprechen müssen. Die Stadt Berlin bezieht zum Teil ihr Trinkwasser aus der Havelaue. Den Nordosten Deutschlands durchziehend ist die Havel mit 334 Kilometern Länge der längste rechtsseitige Nebenfluss der Elbe. Sie entspringt in Mecklenburg-Vorpommern und fließt durch Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt. Dabei durchfließt sie zahlreiche kleine Seen. Größtenteils ist sie schiffbar. Doch die Wasserqualität der Havel wird besonders durch Zuflüsse und Uferverschmutzungen beeinträchtigt. Auch wenn die Wasserwerke dafür sorgen, dass die Trinkwasserqualität unbedenklich ist, können Verschmutzungen im häuslichen Bereich nicht ausgeschlossen werden, sodass sich die Überprüfung des Leitungswassers aus dem eigenen Hahn immer lohnt.

Spree beeinflusst Wasserqualität der Havel

Die Havel ist unterteilt in Obere, Mittlere und Untere Havel. Ihr größter Nebenfluss ist die 380 Kilometer lange Spree, die die Wasserqualität der Havel maßgeblich beeinträchtigt. Beide Flüsse nehmen Regenwasser der Stadtgebiete auf. Durch die Spree gelangen zudem Klärwerkseinleitungen und Mischwasserüberläufe in die Havel. Weiterhin verschlechtert der Nährstoffeintrag mit Phosphor und Nitraten aus der Landwirtschaft die Wasserqualität der Havel. Die Badewasserqualität der Oberhavel ist jedoch noch so gut, dass das Baden an ausgewiesenen Badestellen erlaubt ist. Im mittleren Abschnitt, südlich der Insel Eiswerder, ist das Baden generell verboten. Die Wasserqualität der Unteren Havel  wurde als mangelhaft eingestuft.

Wasserqualität der Unteren Havel ist mangelhaft

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin stufte die Badewasserqualität der  Unterhavel aufgrund von Messdaten aus den Jahren 2008-2011 als mangelhaft ein1. Ein generelles Badeverbot wurde inzwischen  aufgehoben2, jedoch nicht für den Bereich Kleine Badewiese. Am Ufer nistende Wasservögel sind dort die Hauptursache für die schlechte Wasserqualität der Havel. Außerdem besteht hier ein erhöhtes Risiko einer Massenvermehrung von Blaualgen (Cyanobakterien). Die Wasserqualität der Oberen Havel ist durch einen erhöhten Phosphorgehalt aus den Zuflüssen gekennzeichnet3. Aus ihr wird Trinkwasser in guter Qualität aufbereitet. Doch durch Mängel in der Hausinstallation oder mangelnde Hygiene können laut Deutschem Verein des Gas- und Wasserfaches Mikroorganismen wie Legionellen, E.coli oder Pilze zu Problemen führen, sodass eine Testung des Leitungswassers immer sinnvoll ist.

Fakten zur Havel im Überblick

Quelle:

Ankershagen

Mündung:

Elbe (bei Werben)

 

Länge:

334 km

Nebenflüsse:

Briese, Buckau, Dosse, Nuthe, Plane, Rhin, Spree, Tegeler Fließ

Städte an der Havel:

Berlin, Brandenburg, Fürstenberg, Havelberg, Hennigsdorf, Hohen Neuendorf, Ketzin, Oranienburg, Premnitz, Pritzerbe, Rathenow, Werben, Werder, Wesenberg



Referenzen

[1] http://www.berlin.de/badegewaesser/badegewaesserprofil/badewiese.html
[2] http://www.tagesspiegel.de/berlin/wasserqualitaet-havel-ist-wieder-sauber/6973546.html
[3] http://www.berlin.de/badegewaesser/badegewaesserprofil/buergerablage.html
[4]http://www.bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/binnengewaesser/

 

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