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Ruhr Wasserqualität

Die Hauptschlagader des Potts – Wasserqualität der Ruhr hat sich verbessert

Durch moderne Reinigungstechniken und Renaturierungsmaßnahmen hat sich die Wasserqualität der Ruhr in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die Ruhr ist ein Nebenfluss des Rheins in Nordrhein-Westfalen und Namensgeber für die Industrieregion Ruhrgebiet, das sie mit Trinkwasser versorgt. Daher wird die Wasserqualität der Ruhr genauestens überwacht. Für die Grundbelastung und kurzzeitige Schadstofferhöhungen sind die Wasseraufbereitungsanlagen bestens gerüstet1. Wenn Verunreinigungen im Trinkwasser vorliegen, entstehen diese meist erst nach Abgabe in die hauseigene Trinkwasserinstallation. Die Qualität des Leitungswassers kann man jederzeit prüfen lassen.

Die Wasserqualität der Ruhr ist zu 80 Prozent nur mäßig belastet

Der Ruhrverband veröffentlicht jährlich mit einem Gütebericht aktuelle Informationen über die Wasserqualität der Ruhr. Die ehemals problematischen Werte für organische Verschmutzung und Schwermetalle haben sich demzufolge auf einen guten bis sehr guten Zustand verbessert². Aufgrund der ansässigen Industrie sind allerdings die Belastungen mit Kupfer, Zink und Cadmium mäßig. Von der Quelle bis zur Mündung verschlechtert sich die Wasserqualität der Ruhr mit zunehmender Besiedlung und Industrie³. Im Oberlauf noch mit Güteklasse I (sehr gering belastet) ausgezeichnet, hat sie bis zur Lennemündung Güte II (mäßig belastet), wonach  sie durch den Einfluss der Lenne, die stark verschmutzt ist, auf II-III (kritisch belastet) abfällt. Doch insgesamt sind 80 Prozent ihrer Gewässerstrecke mit Güte II nur mäßig belastet.³

Badewasserqualität der Ruhr zu schwankend für Badeerlaubnis

Auch wenn sich die Wasserqualität der Ruhr in den letzten Jahren verbessert hat, ist das Baden laut Ruhrverband immer noch verboten4. Bakterien können durch Vogelkot, Gülleabschwemmungen von Feldern, Abläufen von Kläranlagen oder Regenüberläufen in den Fluss gelangen4. Ein Expertenteam soll nun in einem dreijährigen Projekt herausfinden, ob das Badeverbot in machen Teilabschnitten oder zu manchen Zeiten aufgehoben werden kann. Doch die Fachleute gehen davon aus, dass die Wasserqualität der Ruhr nie hygienisch risikofrei sein wird. Bakterien, wie E.coli oder Legionellen, können auch das Trinkwasser belasten, wenn Mängel in der häuslichen Trinkwasserinstallation vorliegen oder man bestimmte Hygienevorkehrungen nicht trifft. Darüber können Testungen des Leitungswassers Aufschluss geben.


Fakten zur Ruhr im Überblick

Quelle:

Ruhrquelle (bei Winterberg)

Mündung:

Rhein (bei Duisburg)

Länge:

219km

Nebenflüsse:
Abbabach, Baarbach, Deilbach, Elpe, Henne, Hillebach, Hönne, Gierkoppbach, Lenne, Möhne, Neger, Nierbach, Oelbach, Pleßbach, Rinderbach, Röhr, Sprockhövleler Bach, Valme, Volme, Wenne

Städte an der Ruhr:

Arnsberg, Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Fröndenberg, Hagen, Hattlingen, Herdecke, Iserlohn, Menden, Mescede, Mühlheim an der Ruhr, Oberhausen, Olsberg, Schwerte, Wetter, Winterberg, Witten



Referenzen 


[1] http://www.lanuv.nrw.de/wasser/versorger/gewinnung.htm
[2] http://www.ruhrverband.de/fileadmin/pdf/presse/wissen/ruhrguetebericht2011.pdf
[3] http://www.niederrhein.nrw.de/ruhr/kap_2/kap_2_1_3_2.html
[4] http://www.ruhrverband.de/wissen/forschung-entwicklung/sicheres-baden-in-der-ruhr/                                                                               [5]http://www.bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/binnengewaesser/

 

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