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Wasserqualität

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Lago Maggiore Wasserqualität

Lago Maggiore – Wasserqualität stark beeinflusst

Die Wasserqualität im Lago Maggiore könnte besser sein. Ein grundlegendes Problem der italienischen Seen - vor allem in Norditalien - stellt die Abwasserentsorgung dar1. Zu viele Italiener sind bis heute nicht an eine Kläranlage angeschlossen, sodass die Abwässer ungefiltert in die Badeseen geleitet werden. An einigen Seen geht man dieses Problem mit dem Bau von Ringkanalisationen bereits an. Immerhin wurde die Schifffahrt auf dem Lago Maggiore zur Unterstützung der Wasserqualität untersagt, eigene Abwässer direkt in den See zu leiten². Doch nicht nur die Badewasserqualität wird durch externe Faktoren beeinflusst. Auch das Trinkwasser Daheim unterliegt strengen Kontrollen der Wasserversorger, zumindest bis zu den jeweiligen Hausanschlüssen. Danach trägt jeder Haushalt selbst die Verantwortung für die Wasserqualität. Die Belastung durch Keime oder Schwermetalle im eigenen Heim wird immer wieder unterschätzt.

Lago Maggiore – Wasserqualität aus der Schweiz und Oberitalien

Die Fläche des Lago Maggiore beträgt 212,5 km², wovon knapp 80 % zu Italien und die restlichen 20 % zu der Schweiz gehören. Das Gewässer entstand, wie andere Badeseen in Oberitalien, mit dem Abschmelzen der Eiszeitgletscher und ist heute der zweitgrößte See Italiens mit einer Länge von 66 km. Seine tiefste Stelle liegt bei 372 m. 150 Tonnen Fisch werden jährlich aus dem See gewonnen, sodass dem Lago Maggiore eine bedeutende Rolle in der Fischerei zukommt. Hauptzufluss und –abfluss ist der Tessin.

Wasserqualität im Lago Maggiore – Taucherparadies

Die Wasserqualität im Lago Maggiore ist vor allem im Norden recht gut. Hier ist das Wasser sehr klar und sauber, sodass besonders Taucher auf ihre Kosten kommen. Trotz der Abwasserproblematik gilt er als traumhafter Badesee, der vor allem durch seine milden Temperaturen einen Anreiz für viele Badeurlauber bietet. Die Europäische Umweltagentur prüft regelmäßig die Wasserqualität im Lago Maggiore und reagiert gegebenenfalls mit dem Verhängen von Badeverboten. Im eigenen Heim können nur die individuellen Haushalte selbst die Wasserqualität abschließend testen. Bis zum eigenen Hausanschluss wird die Trinkwasserqualität gemäß der Trinkwasserverordnung garantiert, und dann folgt das Ungewisse. Wassertests können Verschmutzungen des Wassers lokalisieren und bestimmen. Meist lassen sich durch einfache Dinge Keimbelastungen im Trinkwasser vermeiden. Hierfür ist jedoch zuerst einmal die Gewissheit von zentraler Bedeutung.

Fakten zum Lago Maggiore im Überblick

Fläche Lago Maggiore:
212,5 km²

Volumen Lago Maggiore:
37 km³

Tiefe Lago Maggiore:
372 m

Angrenzende Länder am Lago Maggiore:
Oberitalien, Schweiz (Kanton Tessin)

Angrenzende Städte am Lago Maggiore:
Ispra, Laveno-Mombello, Castelveccana, Porto Valtravaglia, Brezzo di Bedero, Germignaga, Luino, Maccagno, Tronzano Lago Maggiore, Pino sulla Sponda del Lago Maggiore, Angera, Ranco, Arona, Meina, Belgirate, Lesa, Baveno, Stresa, Verbania, Ghiffa, Oggebbio, Cannero Riviera, Cannobio, Brissago, Ronco, Ascona, Locarno, Tenero, Magadino, Vira, San Nazzaro, Gerra

Inseln im Lago Maggiore:
Brissago-Inseln, Borromäischen Inseln

Referenzen

[1] http://www.cipra.org/de/alpmedia/news-de/4127
[2] http://www.lago-maggiore.ch/lago-maggiore/vorschriften_lago_maggiore.htm
[3] http://www.bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/binnengewaesser/

 

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