Trinkwasseranalyse Rohrleitung

Trinkwasseranalyse Rohrleitung
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Trinkwasseranalyse Rohrleitung

 Die speziell bereitgestellte Rohrleitungsanalyse hilft Ihnen mögliche Schwermetalle im Wasser zu entdecken. Wasserhähne können beispielsweise Nickel abgeben, worauf sehr viele Menschen allergisch reagieren können. Rohrleitungen aus Blei wurde lange Zeit in Deutschland beim Häuserbau verwendet (bis ins Jahr 1973). Grenzwertüberschreitungen lassen sich hier häufig auf Wasserleitungen aus Blei zurückführen. Eine Sanierung wäre hier schnellstmöglich erforderlich. Besonders Babys und Kleinkinder werden durch erhöhte Schwermetalle im Wasser beeinträchtigt. Der Wassertest Rohrleitung kann ihre Trinkwasserqualität auf folgende Parameter untersuchen: Aluminium, Blei, Chrom, Eisen, Kupfer, Nickel und Zink. Sie erhalten somit einen umfangreichen Überblick über mögliche Schadstoffeinträge durch Rohrleitungen und Armaturen ins Trinkwasser.

 

 

So einfach geht´s

Sie erhalten nach der Bestellung unser anerkanntes Test-Kit. Es beinhaltet alles, was Sie für eine schnelle und einfache Probenahme benötigen. Mit den folgenden drei Schritten, kommen Sie schnell und einfach zur Untersuchung Ihres Wassers:

Schritt 1:

Sie füllen das mitgelieferte Gefäß mit Ihrem Wasser. Im Test-Kit ist u.a. eine Anleitung, welche Ihnen genau aufzeigt, was Sie beachten müssen. Es geht schnell und einfach.

Schritt 2:

Sie füllen den Erfassungsbogen aus und legen diesen mit dem gefüllten Gefäß in den mitgelieferten und bereits etikettierten Versandkarton und bringen diesen dann zur Post oder einem anderen Versandunternehmen.

Schritt 3:

Nach wenigen Tagen bekommen Sie Ihren aussagekräftigen und leicht zu verstehenden Analysebericht zugeschickt.
 

Wasserqualität

 

Sie erhalten nach Kauf dieses Wassertests unser anerkanntes Test-Kit zugeschickt, welches alles beinhaltet, was Sie zur Probenahme und zum Versand benötigen. Dies ist alles im Preis enthalten:

  • Anleitung zur Probenahme
  • Gefäß zur Probenahme (kleines Röhrchen)
  • Blatt zur Erfassung Ihrer Daten
  • Etikettierter Versandkarton
  • Info-Broschüre zu Trinkwasser
  • Analyse Ihres Wassers in einem akkreditierten Analyse-Labor
  • Aussagekräftiger und leicht verständlicher Analysebericht


Infos zur Bestellung und zum Ergebnis

Wie schnell bekommen Sie das Test-Kit nach der Bestellung geliefert?
Wir versenden das Test-Kit i.d.R. an Sie innerhalb der nächsten 24 Stunden (werktags) nach Ihrer Bestellung.

Wann erhalten Sie das Analyse-Ergebnis?

In der Regel erhalten Sie den Ergebnisbericht ca. 7-10 Tage nachdem Ihre Wasserprobe im Labor eingetroffen ist.

Wie sieht das Analyse-Ergebnis aus?

Sie erhalten ein aussagekräftiges und leicht zu verstehendes Ergebnis. Die einzelnen Untersuchungswerte sind textlich erläutert und zusätzlich grafisch dargestellt. Jeder Untersuchungswert ist den Grenzwerten (wenn vorhanden) der Trinkwasserverordnung und der Weltgesundheitsorganisation gegenübergestellt. So können Sie auf einen Blick erkennen, ob Ihr Wasser die Grenzwerte einhält und wie die Qualität Ihres Wassers ist.

Was ist, wenn Sie Fragen haben?

Sollten Sie Fragen zur Probenahme, Ihrem Ergebnis oder der Wahl des richtigen Wassertests haben, so können Sie uns über unsere Hotline kostenlos (dt. Festnetz) erreichen. Gerne helfen wir Ihnen weiter und beantworten Ihre Fragen.

Oftmals sind Häuser mit alten Leitungen höher belastet als jüngst gebaute. Doch dies kann nicht verallgemeinert werden. Dieser Wassertest ermittelt den Belastungsgrad Ihres Trinkwassers durch Schwermetalle und zeigt Ihnen die gemessenen Werte in Relation zu den Grenzwerten auf, die seitens der Trinkwasserverordnung vorgegeben sind.

Dieser Test untersucht Ihr Wasser auf die folgenden Parameter:

Aluminium, Blei, Chrom, Eisen, Kupfer, Nickel und Zink

 

 

Aluminium

Eines der häufigsten Metalle in der Erdkruste stellt das Aluminium dar. Es kommt nur in Verbindungen vor, z.B. Aluminiumsilikate. Diese sind kaum löslich, insofern sind größere Mengen an Aluminium über da Rohwasser nicht zu erwarten. In das Trinkwasser gelangt Aluminium z.B. über Flockungsmittel, die zur Entfernung von unerwünschten Trübungen dem Wasser zugesetzt werden. Daneben kann auch Aluminiumgeschirr das Wasser mit Aluminium belasten. Auch wenn Aluminium als „Nichtschwermetall“ ungiftig ist, kann es als Konkurrent zum Calcium die Knochenstruktur nachteilig beeinflussen.

Blei

Blei gehört zu den Stoffen, die sich im Leitungssystem inkl. der Hausinstallation erhöhen können. Es wurde bis in die 60iger Jahre, regional unterschiedlich, in der Hausinstallation verwendet. Erkennen kann man es anhand der dunkelgrauen Färbung und der teils „geschwungenen“ Verlegung, da die Leitungen sich gut biegen lassen. Eine Prüfung des Klangs, und durch Ankratzen der Oberfläche kann ein erster Hinweis auf Blei sein. Eine Analyse gibt Klarheit. Der Grenzwert ist in den letzten Jahren immer weiter verschärft worden, über 0,040 mg/l, auf 0,025 mg/l, ab Ende 2013 auf 0,010 mg/l. Es ist davon auszugehen, dass der Grenzwert schon jetzt nur dann einzuhalten ist, wenn keine Bleileitungen in der Hausinstallation mehr vorhandenen sind. Insbesondere Kinder werden durch Blei im Trinkwasser in Ihrer geistigen Entwicklung gefährdet.

Chrom

Chrom ist ein Schwermetall das je nach Oxidationsstufe sehr unterschiedliche Eigenschaften hat. Elementares Chrom wird in Legierungen (rostfreier Stahl) und als Überzug (Armaturen) verwendet und ist da unschädlich. Chrom III ist sogar essentiell und spielt im Zuckerstoffwechsel eine Rolle. Eine Gefahr geht von Chrom IV aus. Der Stoff ist Krebserregend und kann schwere Allergien und Hautveränderungen auslösen. Technisch findet er Anwendung als starkes Oxidationsmittel. Gelangt der Stoff ins Trinkwasser besteht schon bei geringen Mengen ein hohes Gesundheitsrisiko.

Eisen

Eisen ist zwar für den Menschen essentiell, eine Aufnahme über das Trinkwasser ist jedoch unerwünscht. Das liegt zum einen an dem unangenehmen Geruch und Geschmack das mit eisenhaltigem Wasser häufig verbunden ist, außerdem zeigt sich ein solches Wasser gefärbt und trüb. Eisen kommt im Rohwasser zunächst als lösliches Eisen II vor, nach Sauerstoffzutritt entsteht jedoch Eisen III und fällte als Eisen-Oxid-Hydroxid (Rost) aus. Diesen Vorgang verlegt man ins Wasserwerk, um dem Nutzer ein klares ungefärbtes und geschmacklich unauffälliges Wasser anbieten zu können. Aus technischer Sicht ist die Enteisenung auch zu Empfehlen, da es ansonsten zu vermehrten Ablagerungen in Leitungen, technischen Anlagen und in der „Badkeramik“  kommen würde.

Kupfer

Kupfer ist ebenfalls ein Schwermetall, es gilt hier trotzdem ein vergleichsweise hoher Grenzwert von 2 mg/l. Da liegt zum einen an der vergleichsweise guten Verträglichkeit dieses Metalls. Für Kleinkinder ist Kupfer sehr viel problematischer zu sehen als für Erwachsene, hier gab es in Deutschland Todesfälle in Folge von Kupfer-induzierten Leberschäden bei Babys. Kupfer weist als relativ edles Metall einige Vorteile im Rohrleitungsbau auf, neben der Standardverwendung im Warmwasserbereich hat es sich auch im Kaltwasserbereich zunehmend durchgesetzt.

Nickel

Nickel gelangt aus Armaturen in das Trinkwasser. Bei der „Verchromung“ von Armaturen wird eine Mehrschichtgalvanisierung vorgenommen. Zunächt wird der Rohling der Armatur mit Kupfer, dann mit Nickel und schließlich mit Chrom überzogen. Im Inneren der Armatur befindet sich zu meist nur eine Nickelschicht, die zu einer Belastung des Wassers führen kann. Es ist ein giftiges Schwermetall, welches im Trinkwasser unerwünscht ist. Das Ablaufen-lassen des Stagnationswassers reduziert die mögliche Aufnahme.

Zink

Zink gelangt über feuerverzinkte Stahlrohre, die in der Hausinstallation verbaut sind, in das Trinkwasser. Technisch bedingt enthält die aufgebrachte Zinkschicht auch 1% Blei. Das ist insofern problematisch, da sich die Zinkphase innerhalb weniger Jahre aufzehrt und dabei das Blei wie auch Spuren von Cadmium freigesetzt werden. Das Zink selbst ist nur gering toxisch und stellt in der Regel selbst keine Gefahr dar.

Eine Überprüfung Ihres Trinkwassers ist ratsam, um mögliche Belastungen Ihres Wassers zu überprüfen. Erhöhte Werte können gesundheitsschädigend wirken.


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