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Wasserversorgung in Berlin – natürlich gut

Neun Unternehmen stellen die Wasserversorgung in Berlin und Umgebung mit hochwertiger Wasserqualität sicher. Das Trinkwasser wird zu 100 % aus dem Grundwasser gewonnen. Beim Versickern durch die einzelnen Bodenschichten wird das Wasser mit Mineralien angereichert. So erklärt sich der hohe Kalzium- und Magnesiumgehalt, der auch maßgeblich für die Wasserhärte verantwortlich ist. Über 800 Tiefbrunnen wird ausgezeichnete Wasserqualität an die Oberfläche befördert und in das rund 8.000 km lange Versorgungsnetz eingespeist [1]. Jährlich werden 200 Millionen m³ Grundwasser in Berlin gefördert. Gleichzeitig werden 230 Millionen m³ Abwasser über 150 Abwasserpumpwerke im Stadtgebiet zu den Kläranlagen befördert [2], dort aufbereitet und ohne Chemikalienzugabe in die Flüsse zurückgeleitet. Als Uferfiltrat neu gebildet, gelangt das Wasser in den natürlichen Wasserkreislauf, wo es nach und nach seine ursprüngliche Wasserqualität erlangt.

Wasserqualität in Berlin – Wasser ist das höchste Gut.

Berlin verfügt über eine Wasserfläche von 59 km². Ziel ist es, die Wasserqualität in Berlin vor sämtlichen Gefährdungen zu schützen. Der Schutz des Bodens spielt hierbei eine entscheidende Rolle und wird im Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) geregelt. Schädliche Bodenveränderungen sind vom Verursacher oder dem Grundstückseigentümer dem zuständigen Umweltamt unverzüglich zu melden, da diese auch Auswirkungen auf die Wasserqualität haben [3]. Im Bodenbelastungskataster werden sämtliche altlastverdächtige Flächen, Verdachtsflächen, schädliche Bodenveränderungen und Altlasten erfasst. Nach eingehender Kontrolle werden diese Flächen entweder vom Verdacht befreit oder entsprechenden Sanierungsmaßnahmen unterworfen. Ca. 8.000 Flächen sind derzeit erfasst [4].

Wasserqualität – Auswirkungen auf das Grundwasser in Berlin

Die Wasserqualität in Berlin ist stark von der Landschafts- und Bodenbeschaffenheit der Umgebung abhängig. So haben Mülldeponien ebenso wie ehemals gewerblich und industriell genutzte Grundstücke einen negativen Einfluss auf die Boden- und letztendlich auf die Wasserqualität. Die jüngste historische Vergangenheit des Landes hat ebenfalls seine Spuren für die Wasserqualität in Berlin hinterlassen. So haben die vielen Zerstörungen im 2. Weltkrieg für große Schuttmengen gesorgt, die heute noch für erhöhte Sulfatkonzentrationen im Berliner Wasser sorgen [5]. Altlasten können sich zudem in der elektrischen Leitfähigkeit des Wassers bemerkbar machen. Die inneren Bereiche der Landeshauptstadt, der Bereich Nordbahnhof, Gleisdreieck und Yorckbrücken zeigen eine deutliche Erhöhung des Wertes im Gegensatz zu den Randgebieten.

Wasserschutzgebiete – für das Grundwasser in Berlin

In insgesamt 13 Trinkwasserschutzgebieten geben sämtliche Ge- und Verbote den Umgang mit dem dortigen Boden und Grundwasser zur Sicherung der Wasserqualität in Berlin vor. So sind mittlerweile 212 km² als Wasserschutzgebiete ausgewiesen. Das macht fast ein Viertel der Gesamtfläche aus, wenn man die Stadtfläche von 890 km² betrachtet. Die Einteilung in verschiedene Schutzzonen regelt klar die immer strenger werdenden Verordnungen von der äußeren Schutzzone III bis hin zur Zone I im Fassungsbereich der Wassergewinnung. So ist bereits das einfache Betreten Unbefugter in der Schutzzone I verboten. Wasserschutzgebiete sind für die Sicherstellung der Wasserversorgung notwendig – nicht nur in Berlin.

Referenzen: