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Wasserqualität

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Wasserversorgung in Bremen – ein Teil kommt aus der Ferne.

Für die Wasserqualität in Bremen ist sowohl der Schutz des Grundwassers als auch die Reinigung der Abwässer wichtig, um sämtliche Oberflächengewässer vor Verunreinigungen zu schützen. Nur durch einen sorgsamen Umgang mit dem kostbaren Element kann auch für folgende Generationen die Wasserqualität garantiert werden. Das Wasser wird in Bremen zu 100 % aus Grundwasser gewonnen [1]. An vier Einspeisestellen wird hochwertige Wasserqualität in das 2.400 km lange Versorgungsnetz von Bremen gespeist. Um den Druckerhalt auch in den höher gelegenen Haushalten sicher zustellen, wird das Wasser vor der Einspeisung in Trinkwasserbehältern gespeichert und mit Hilfe von Pumpen weitergeleitet.

Wasserqualität in Bremen – die Gewinnungsorte der Wasserversorgung

Das Wasserwerk Blumenthal im Norden von Bremen fördert Grundwasser aus den Wasserschutzgebieten Blumenthal und Vegesack. 1928 wurde das Werk in Betrieb genommen und bereitet hier Wasser zu hochwertiger Wasserqualität auf. 1972 wurde das Wasserwerk Vegesack stillgelegt, seitdem wird nur noch die dortige Wasserfassung zur Wasserversorgung in Bremen genutzt. Das Wasserwerk Leherheide befindet sich in Bremerhaven. Aus einer Vielzahl von Brunnen werden in Blumenthal, Vegesack, Rönnebeck, Leherheide, Wulsdorf, Bexhövede und Langen insgesamt jährlich rund 15 Millionen m³ Grundwasser gefördert. Zu 20 % bereiten die Stadtwerke Bremen das Grundwasser im Wasserwerk Blumenthal auf. Der Rest stammt aus Grundwasserwerken in Niedersachsen.

Wasserqualität schützen heißt Böden schützen

Um die Wasserqualität in Bremen dauerhaft zu schützen, sind Kontrollen und strenge Vorschriften notwendig. Intakte Böden sind eine Grundvoraussetzung für gute Wasserqualität in Bremen und eine gesunde Umwelt. Der Grundwasserspiegel spielt bei der Wasserqualität eine entscheidende Rolle. Durch bebaute Flächen kann das Regenwasser nicht mehr ausreichend versickern, sondern wird über die Kanalisation in sämtliche Oberflächengewässer geleitet. Die Folgen liegen auf der Hand: Durch die dezentrale Regenwasserbewirtschaftung, die auf eine ortsnahe Versickerung abzielt, soll die Grundwasserneubildung unterstützt werden. So sind Bürger eines privaten Bauvorhabens beispielsweise verpflichtet, eine Entwässerungsanzeige einzureichen, die eine lokale Versickerungsmöglichkeit auf dem Grundstück beschreibt [2].

Folgen der Vergangenheit für die Wasserqualität in Bremen

Zur Vorsorge und zur Abwehr von Gefahren durch Altlasten und schädlichen Bodenveränderungen werden sämtliche Flächen erfasst. Wird der Verdacht auf Kontamination bestätigt, so folgt eine Information an die betroffenen Bürger. So kam es vereinzelt zu Verboten, das Grundwasser aus privaten Gartenbrunnen zu nutzen. Die schwerwiegendste Verunreinigung in dieser Region ist durch leicht flüchtige chlorierte Kohlenwasserstoffe (LCKW) zu finden, die an Standorten von chemischen Reinigungen oder metallverarbeitenden Betrieben vorkommen. Die bekannteste LCKW-Verunreinigung der Wasserqualität in Bremen liegt beiderseits der Sebaldsbrücker Heerstraße, im Bereich zwischen Zeppelinstraße und östliche der Schlossparkstraße. Hier begann bereits in den 1850er Jahren die industrielle Nutzung. Im 2. Weltkrieg wurden Fabriken zerstört und danach wieder aufgebaut, bis Ende der 1980er Jahre die Verunreinigungen der Wasserqualität in diesem Bereich von Bremen erkannt wurde. Die Sanierung wird hier noch einige Jahre andauern.

Referenzen: