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Ems Wasserqualität

Die Qualität der Ems

Wasserqualität EmsDer Fluss, der in der Senne, in Westfalen seine Quelle hat, mündet bei Emden in die Nordsee. Von den etwa 370 Kilometern, welche der Fluss lang ist, sind etwa drei Fünftel schiffbar. Große Teile der Ems wurden in den letzten Jahren renaturiert. Doch durch die vorherige Verbauung des Flussbettes ist der Fluss sehr stark mit Schlickwasser durchsetzt. Daher auch der Name der „Gelbe Fluss“. Durch das Schlickwasser nimmt die Sauerstoffkonzentration des Flusses ab, die Flora und Fauna des Flusses reduziert sich. Durch Sauerstoffmangel sterben auch Algen ab, die wiederum zur Produktion von Sauerstoff nötig wären. Auf großen Strecken ist so die Sauerstoffkonzentration sehr niedrig. Dadurch, dass die Ems nicht mehr in ihrem natürlichen Bett fließt, verändert sich ebenso die Fließgeschwindigkeit, das bewirkt ein höheres Sedimentkonzentrat.

Der Fluss Ems – Qualität mäßig belastet

Die fehlende Fauna und Flora spielt für die chemische Wasserqualität der Ems nur eine untergeordnete Rolle. Wie bei allen Flüssen, die auch durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet fließen, ist sie z.T. mit Nitraten und Pestiziden belastet. Auch das Industriegebiet um Gütersloh trägt zur Verschlechterung der Wasserqualität der Ems bei. Doch der Bau neuer, leistungsfähiger Kläranlagen hat dazu geführt, dass die Wasserqualität des Flusses zum größten Teil als „Mäßig belastet“ oder „Unbelastet“ eingestuft wird.

Wechselnde Pegelstände der Ems

Immer wieder kommt es zu Überschwemmungen, welche die Qualität der Ems abrutschen lassen, denn so werden Düngemittel und Insektenvernichtungsmittel, Pestizide in das Wasser geschwemmt. Gegen die Überschwemmungen soll der „Hochwasseraktionsplan Ems“ wirken. Der Anschub einer natürlichen Entwicklung, die Absenkung der Wasserspiegel, der Schutz der Retentionsräume, die Verbesserung der Wasserqualität sind vorrangiges Ziel. Gerade Rheine und Greven erlebten in der Vergangenheit immer große Überflutungen, vor denen heute teilweise solide Dämme schützen.


Fakten zur Ems im Überblick

Quelle:
Schloß Holte-Stukenbrock

Mündung:
Nordsee (bei Emden in den Dollart)
 
Länge:
371 km

Nebenflüsse:
Hase, Leda

Städte an der Ems:
Emden, Gütersloh, Lingen, Leer, Meppen, Münster, Papenburg, Rheda-Wiedenbrück, Rheine, Warendorf

 

Referenzen

[1] Gewässergütebericht 2001 Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen
[2] Die Ems
[3] http://www.bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/binnengewaesser/

 


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