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Lahn Wasserqualität

Die Wasserqualität der Lahn – Güteklasse II in Mitteldeutschland

Die Wasserqualität der Lahn ist laut Umweltministerium Nordrhein-Westfalen in Güteklasse II (mäßig belastet) eingeordnet1. Sie entspringt im Rothaargebirge, fließt durch Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz und mündet nach knapp 245 Kilometern bei Lahnstein im Rhein. Der gute Zustand der Wasserqualität der Lahn hat vielleicht damit zu tun, dass sie, mit Ausnahme des Unterlaufs, zum großen Teil naturbelassen ist1, was sich positiv auf die Selbstreinigungskräfte auswirkt. Doch auch sie kommt nicht ohne die Leistung von Kläranlagen aus. Auch die Güte unseres Trinkwassers ist von Wasseraufbereitungsanlagen abhängig. Und doch können noch Verunreinigungen vorliegen, wenn beispielsweise die Trinkwasserinstallation im Haus Mängel aufweist. Einfache Tests könnten diese nachweisen.

Wasserqualität der Lahn wird regelmäßig geprüft

Regelmäßig wird die Wasserqualität der Lahn geprüft. Man misst beispielsweise die Konzentration organischen Materials, das biologisch abbaubar ist, anhand von Wasserlebewesen. Die Nährstoffbelastung der Lahn ist im Wesentlichen durch Phosphor- und Stickstoffverbindungen aus Haushaltsabwässern und landwirtschaftlichen Flächen bestimmt. Besonders in Siedlungsgebieten sind die Werte erhöht². Dadurch kann es zu vermehrtem Algenwachstum kommen. Man prüft die Wasserqualität der Lahn auch auf Reste von Pflanzenschutzmitteln und anderen Schadstoffen. Die Befunde waren dabei bisher unauffällig1.

Badwasserqualität der Lahn zu schwankend für EU-Richtlinien

Auch wenn die Wasserqualität der Lahn gut und das Baden hier nicht prinzipiell verboten ist, so ist die Lahn doch kein offizielles EU-Badegewässer. Dafür sind die Werte witterungsbedingt zu schwankend. Bei starkem Regen kann beispielsweise Schmutzwasser aus Kläranlagen eindringen und die Schadstoffkonzentration kurzzeitig erhöhen³. Anders als die Wasserqualität der Lahn ist die Qualität unseres Trinkwassers nicht witterungsabhängig. Sehr wohl beeinflussen jedoch Materialien der Rohrleitungen und die Trinkwasserinstallation das Leitungswasser. Testungen des Leitungswassers geben Aufschluss über eventuelle Belastungen durch Schadstoffe.

Fakten zur Lahn im Überblick

Quelle:
Lahnkopf (Rothaargebirge)

Mündung:
Rhein bei Lahnstein
 
Länge:
245 km

Nebenflüsse:
Allna, Banfa, Bieber, Dautphe, Dill, Elbbach, Emsbach, Feudinge, Ilse, Iserbach, Kallenbach, Kerkerbach, Kleebach, Laasphe, Lumda, Ohm, Perf, Salzböde, Solmsbach, Ulmbach, Weil, Wetschaft, Wetzbach, Wieseck, Zwester Ohm

Städte an der Lahn:
Bad Ems, Bad Laasphe, Biedenkopf, Diez, Gießen, Lahnstein, Leun, Limburg, Lollar, Marburg, Nassau, Runkel, Solms, Weilburg, Wetzlar

 

Referenzen

[1] http://www.flussgebiete.nrw.de/berichte/erlaeuterungsberichte/Erlaeuterungsbericht_PE_LAH_1000.pdf
[2] http://project2.zalf.de/minhorlam/ufz/herkunft-von-schadstoffen/rhein/lahn/herkunft-von-schadstoffen-entlang-der-lahn
[3] http://www.bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/binnengewaesser/

 

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