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Oder Wasserqualität

Die Wasserqualität der Oder prüfen

Oder WasserqualitätDie Wasserqualität der Oder zu prüfen ist eine der Grundvoraussetzungen für die Umsetzung der WRRL, der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Hier werden Vorgaben erarbeitet, welche die räumliche Ausrichtung an Flussgebietseinheiten, also eine übergreifende, grenzüberschreitende Gewässerbewirtschaftung sinnvoll machen. Ein Bestandteil der WRRL ist der integrierte Ansatz. Dies bedeutet, dass punktuelle und diffuse Belastungen von Flüssen zusammen zu betrachten und zu beurteilen sind, wie auch die Kostendeckung, der technische Standard der Abwasserreinigung sowie die entsprechende Umsetzung in deutsches Recht einbezogen werden.

Verschmutzung: Wasserqualität der Oder

Der in Tschechien im mährischen Odergebirge entspringende Fluss, (polnisch Odra) hat allein auf tschechischer Seite ein Einzugsgebiet von nahezu 10.300 Quadratkilometern. Sie hat zahlreiche Nebenflüssen, wie zum Beispiel die Luha, Olse, Zinna, Glatzer Neiße, Malapane, Lausitzer Neiße und die Warthe. Die vernachlässigte Handhabung von Wasserschutzmaßnahmen in der Industrialisierung Tschechiens und Polens wirft hinsichtlich der Wasserqualität des Gewässers ihre Schatten. Vor allem auch der Hochwasserschutz und die daraus resultierende Vergiftung der Oder durch Altlasten aus kontaminiertem Erdreich, aus Giftmülldeponien, wirft immer wieder erhebliche Probleme auf.

Renaturierung zur Steigerung der Wasserqualität der Oder

Umweltverbände und auch das Netzwerk „Lebendige Flüsse“ leisten politische Lobbyarbeit und setzten sich für eine Renaturierung großer Strecken des Flusses ein. Die Oder, stets auch ein politisches Objekt als Grenze zwischen Deutschland und Polen, mündet bei Swinemünde, in der Nähe der Inseln Usedom und Wolin, durch das Stettiner Haff in die Ostsee. Sie hat eine Länge von fast neunhundert Kilometern. Natürlich spielt der Fluss auch für die Trinkwasserversorgung der Einzugsgebiete eine große Rolle. Durch eine Renaturierung des Flussverlaufes, steigert sich auch die Trinkwasserqualität der Oder. Ziel der Renaturierung ist es in erster Linie, die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren. Eine Belastung des Trinkwassers mit Pestiziden, Düngemitteln und Anteilen von Schwermetallen wie Blei, Chrom, Phosphor, Nitrit und Nitrat, sowie vielen anderen Giftstoffen, macht es nach wie vor dringend notwendig, die Wasserqualität des Flusses und des ihr entstammenden Trinkwassers ständig zu prüfen. Die Trinkwasserversorgung wird durch die Wasserversorger geregelt. Privatpersonen müssen besonders auf Verschmutzungen der Hausinstallationen achten, da hierfür die Wasserversorger nicht mehr zuständig sind.


Fakten zur Oder im Überblick

Quelle:
Kozlov (in den Oderbergen)

Mündung:
Ostsee
 
Länge:
866 km

Nebenflüsse:
Bartsch, Bober, Glatzer Neiße, Ihna, Kaczawa, Lausitzer Neiße, Malapane, Neiße, Olawa, Oppa, Osobloga, Przykopa, Schweidnitzer, Warthe, Weide, Weistritz, Welse, Zinna

Städte an der Oder:
Breslau, Brzeg Dolny, Eisenhüttenstadt, Frankfurt (Oder), Głogów, Gryfino, Jelcz-Laskowice, Kędzierzyn-Koźle, Krapkowice, Küstrin, Krosno Odrzańskie, Lebus, Nowa Sól, Oppeln, Ostrava, Racibórz, Schwedt/Oder, Ścinawa, Słubice, Stettin

 

Referenzen


[1] Internationale Wassergebietseinheit Oder – Bericht an die Europäische Union
[2] Uwe Rada: Die Oder. Lebenslauf eines Flusses.  Kiepenheuer, Berlin 2005, S.15. ISBN 3-378-01079-7
[3] Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
[4] http://www.bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/binnengewaesser/

 

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