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Oker Wasserqualität

Wasserqualität der Oker – die Spuren des Bergbaus

Die Wasserqualität der Oker hat sich in den letzten Jahren laut Stadtentwässerung Braunschweig deutlich verbessert1. Sie entspringt im Bruchbergmassiv im Harz und fließt nach ihrer 105 Kilometer weiten Reise durch Niedersachsen in die Aller. Unterhalb von Altenau wird der Fluss in der Okertalsperre, aus der Trinkwasser bezogen wird, aufgestaut. Danach passiert sie noch Städte wie Wolfenbüttel und Braunschweig. Anhand der Wasserqualität der Oker kann man noch Spuren des 1988 eingestellten Bergbaus ablesen, denn sie führt noch Schwermetalle mit sich². Im Trinkwasser können Schwermetalle zur Gesundheitsgefahr werden. Daher ist es ratsam das Trinkwasser aus der heimischen Leitung auf eventuelle Belastungen testen lassen.

Wasserqualität der Oker von Schwermetallen beeinträchtigt

Der Bergbau im Nordharz hat nachhaltig die Flusslandschaft des Harzvorlandes, und somit auch die Wasserqualität der Oker, beeinträchtigt². Bei der Metallgewinnung wurden Böden beispielsweise mit Zink und Cadmium verseucht. Regenwasser fließt durch die Halden und trägt die schwere Last mit in die Gewässer. Die Hälfte solcher Einträge, die die Wasserqualität der Oker verschlechtern, stammen laut BUND aus dem Haldenbezirk Goslar-Oker. Laut eines Jahresberichts der Technischen Universität Braunschweig ist die Oker an den meisten Stellen in Gewässergüteklasse II (mäßig belastet) eingeordnet worden³. Trotz ihres Durchflusses durch die Stadt Braunschweig sorgen effiziente Kläranlagen dafür, dass die Gewässergüte sich durch die Abwässer nur geringfügig verschlechtert³.

Baden in der Oker trotz mäßiger Belastung verboten

Mit Güteklasse II ist die Wasserqualität der Oker zwar insgesamt nur mäßig belastet, aber durch die industrielle Schwermetallbelastung am Oberlauf ist bis heute das Baden im Fluss verboten4. In den letzten Jahren haben sich noch andere Schadstoffeinträge entwickelt: Immer mehr Leute entsorgen ihre Gartenabfälle im Fluss und ziehen damit die mühsam wiederhergestellte Wasserqualität der Oker herunter5. Der damit verbunden erhöhte Stickstoffgehalt hat schon zum Wachstum von Fadenalgen geführt. Schwermetalle können auch im Leitungswasser vorkommen, je nach Material der Rohrleitungen oder Verbindungsstücke. Menschen mit Nickelallergie sollten bei verchromten Armaturen darauf achten, dass erst etwas Leitungswasser ablaufen lassen, bevor sie damit in Berührung kommen6. Ob das Trinkwasser mit Schwermetallen belastet ist, kann man heutzutage einfach testen lassen.

Fakten zur Oker im Überblick

Quelle:

Harz (am Bruchberg)

Mündung:
Aller (bei Müden)

Länge:
128 km

Nebenflüsse:
Abzucht, Altenau, Bickgraben, Brückenbach, Dammgraben, Düsteres Talwasser, Ecker, Eckersgraben, Große Bramke, Große Hune, Hurlebach, Kalbe, Kellwasser, Kleine Oker, Lange, Ohebach, Radau, Riesenbach, Romke, Rotenbeek, Schalke, Schölke, Schunter, Schwarzes Wasser, Springbach, Sülpke, Thiedebach, Warne, Weddebach

Städte an der Oker:

Altenau, Braunschweig, Goslar, Vienenburg, Wolfenbüttel

 

Referenzen

 
 
← Oder Wasserqualität                                                                                         Rhein Wasserqualität →