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Saar Wasserqualität

Die Wasserqualität der Saar – ein deutsch-französischer Erfolg

Saar WasserqualitätDie Wasserqualität der Saar hat sich durch den Ausbau von Kläranlagen in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich verbessert. Sie fließt in Frankreich durch Elsaß-Lothringen und in Deutschland durchs Saarland und durch Rheinland-Pfalz. Mit knapp 230 Kilometern ist sie der längste Nebenfluss der Mosel. Abschwemmungen nach starken Regenfällen führen dazu, dass sich die Keimzahl erhöht und sich die Wasserqualität der Saar kurzzeitig verschlechtert1. Keime können auch das Leitungswasser zu Hause belasten, beispielsweise durch Mängel an der Trinkwasserinstallation. Um eine Gesundheitsgefahr auszuschließen, sollte man es testen lassen.

Ausbau von Kläranlagen verbessert Wasserqualität der Saar

Zahlreiche Schleusen beeinträchtigen die Wasserqualität der Saar. Durch das fast stehende Gewässer herrscht ein Nährstoffüberschuss und die Selbstreinigungskräfte sind herabgesetzt². Über Jahrzehnte glich sie einer Kloake und galt als toter Fluss voller Haushalts- und Industrieabwässer. Nebenflüsse, wie die Nied, brachten Darmkeime und Nährstoffe aus der Landwirtschaft mit³. Dann wurden Maßnahmen ergriffen. Die Zahl der Kläranlagen stieg seit 2002 laut Umweltministerium von 84 auf 1204. Die Wasserqualität der Saar hat sich seitdem deutlich verbessert und liegt mit Güte II-III (kritisch belastet) im mittleren Bereich5.

Badewasserqualität der Saar nach starkem Regen herabgesetzt

Mittlerweile ist die Wasserqualität der Saar so gut, dass man in ihr schwimmen kann6. Allerdings sollte man nach stärkeren Regenfällen auf ein Bad in ihr verzichten, da sich dann die Konzentration an ungeklärtem Abwasser kurzzeitig erhöht und gesundheitsgefährdende Keime vermehrt auftreten. Doch nicht nur die Wasserqualität der Saar ist beim Schwimmausflug zu beachten. 100 Meter ober- und unterhalb von baulichen Anlagen und in Hafeneinfahrten ist das Baden verboten6. Verkeimungen können übrigens auch im Leitungswasser vorkommen, beispielsweise durch E.coli oder Legionellen. Ein alter Spüllappen, den man auf dem Wasserhahn ablegt, oder fehlerhafte Anschlüsse in den Rohrleitungen können die Ursache sein. Einfache Teste geben Aufschluss über die Qualität des Leitungswassers.


Fakten zur Saar im Überblick:

Quelle:

Rote Saar und Weiße Saar

Mündung:

Mosel (Rheinland-Pfalz)

Länge:

230 km

Nebenflüsse:

Bist, Blies, Konzer Bach, Leukbach, Nied, Prims, Rossel

Städte an der Saar:

Dillingen, Prims, Rossel, Saarbrücken, Saargemünd, Saarlouis, Völkingen


Referenzen

[1] http://www.pfaelzischer-merkur.de/sz-berichte/saarland/Saarland-Gute-Noten-fuer-Fluesse-und-Baeche;art2814
[2] http://www.luwg.rlp.de/icc/luwg/med/3ed/3ed2ac68-4380-411a-3b21-71fc638b249d
[3] http://www.saarbrueckerzeitung2.de/geonews/show.phtml?nID=GLE2R7KEL.1
[4] http://www.pfaelzischer-merkur.de/sz-berichte/saarland/Saarland-Gute-Noten-fuer-Fluesse-und-Baeche;art2814
[5] http://gdzims.lkvk.saarland.de/website/gwguete08/IC_topViewer.htm?Title=Kartendienst_des_Landesamts_fuer_Umweltschutz_des_Saarlandes
[6] http://www.pfaelzischer-merkur.de/sz-berichte/voelklingen/Voelklingen-Saarbruecken-Saar-Schwimmen;art2812
[7] http://www.bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/binnengewaesser/

 

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