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Weser Wasserqualität

Abnehmende Wasserqualität der Weser

Weser WasserqualitätDie Weser, die bei Bremerhaven in die Nordsee fließt, entsteht ab Hann, Münden, wo sich die Flüsse Werra und Fulda vereinigen. Seit dem Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts nimmt die Wasserqualität des einstmals als äußerst fischreich bekannten Flusses rapide ab. Die Industrialisierung hat hier einen großen Teil beigetragen.

Die Trinkwasserqualität der Weser

Bei der Überprüfung der Wasserqualität des Flusses stellten Fachleute eine Verschmutzung des Gewässers der Gewässergüteklasse 3 bis 4 fest, was eine sehr starke Verschmutzung bezeichnet. Vor allem der auch heute sich noch immer ausweitende Kali-Abbau führt zu einer extremen Versalzung der Weser, wenn auch moderne Kläranlagen als auch eine Verbesserung der industriellen Verfahren zu einer grundsätzlichen Besserung beigetragen haben. Doch stellen weiterhin Diskussionen über zusätzliche Einleitungen von beispielsweise salzhaltigen Abfällen aus der Kaliindustrie in Hessen und Thüringen (2005) weiterhin Bedrohungen der Trinkwasserqualität der Weser dar. Damit letztendlich die Schadstoffe aus dem Wasser gefiltert werden und als Trinkwasser genutzt werden kann, sorgen die Wasserversorger für die Einhaltung der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung. Privatleute sollten nach Expertenmeinungen ihr Trinkwasser daheim öfter überprüfen lassen, da für die eigenen Leitungen und Installationen nicht der Versorger verantwortlich ist.

Die Ökologie – Einflussfaktor der Wasserqualität der Weser

Das Wassereinzugsgebiet der Weser erstreckt sich über mehr als 46 000 Quadratkilometer, eingeteilt in Ober- Mittel- und Unterweser. ² Der Fluss fließt durch unterschiedliche Lebensräume. Es finden sich ausgedehnte Wälder aber auch Marschenlandschaften sowie Moorgebiete. Dies hat natürlich erheblichen Einfluss auf die Wasserqualität der Weser. Doch trotz dieser natürlichen Filter finden sich bei der Prüfung der Wasserqualität der Weser erhebliche Mengen an Nitraten, also Stickstoff. Diese werden durch den extremen Einsatz von Düngemitteln generiert, wie Forscher schon lange erkannt haben. Ein zu hoher Stickstoffgehalt heißt zu wenig Sauerstoff, mit Auswirkungen auf Mensch, Flora und Fauna. Das Johann Heinrich von Thünen-Institut in Braunschweig hat ausgerechnet, dass eine Wiederherstellung eines positiven ökologischen Verhältnisses enorme finanzielle Mittel benötigen würde. Der Eintrag von Stickstoff könnte um rund 25 000 Tonnen vermindert werden. Die Wasserqualität der Weser zu verbessern ist von großem Interesse und stellt eine wichtige Aufgabe dar.


Fakten zur Weser im Überblick

Quelle:
Hann. Münden (Zusammenfluss von Werra und Fulda )

Mündung:
Nordsee (Bremerhaven)
 
Länge:
452 km

Nebenflüsse:
Aller, Diemel, Drepte, Emmer, Große Aue, Geeste, Hamel, Humme, Hunte, Kalle, Lesum, Lune, Ochtum, Werre

Städte an der Weser:
Achim, Bad Oeynhausen, Brake, Brmen, Bremerhaven, Hameln, Hannoversch Münden, Holzminden, Höxter, Minden, Nienburg, Nordenham, Petershagen, Porta Westfalica, Rinteln, Stolzenau, Vlotho


Referenzen


[1] Manfred Below: Die Weser. Vom Thüringer Wald bis zur Nordsee
[2] Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
[3] https://www.bmu.de/binnengewaesser/downloads/doc/36874.php

 

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